Wie kann man online Geld verdienen?

Kann man im Internet wirklich Geld verdienen? Ist es tatsächlich so einfach, wie manche Internetseiten es häufig versprechen? Frei nach dem Motto „werde schnell reich“!

In diesem Artikel erkläre ich die Möglichkeiten, wie man online Geld verdienen kann, werde grundlegende Begriffe erklären sowie Anbieter vorstellen, mit denen online Geld verdient werden kann.

Ein Satz vorweg:

Man sollte sich als Interessierter nicht der Illusion hingeben, dass im Internet Geld verschenkt wird.

Auch im Internet gilt, wer viel dafür arbeitet, bekommt auch mehr Geld. Sei es, dass ich andere Nutzer (Freunde, Bekannte, Arbeitskollegen, Verwandte) aktive werbe oder durch eigenes Handeln (Internetseite, E-Mail, Fragen beantworten) Geld im Internet verdienen möchte.

Wie kann man online Geld verdienen?

Partnerprogramme (Affiliate)

Nicht nur als Betreiber einer eigenen Internetseite kann man online Geld verdienen. Die Partnerlinks können auch per E-Mail oder Social Media verschickt werden. Zum Beispiel über Empfehlungen im Freundeskreis. Hier sollte man allerdings Vorsicht walten lassen, da diese Art der Werbung oftmals gerne als Spam abgetan wird. Da kann man leicht in den Ruf eines gierigen Vertreters kommen.

Partnerprogramme sind eine gängige Art, um online Geld zu verdienen. Hierbei haben sich insbesondere die Netzwerke durchgesetzt. Aber auch viele Anbieter von Online-Diensten und Einkaufsportalen haben Partnerprogramme.

Wie funktionieren Partnerprogramme?

Grundsätzlich bewirbt man sich zuerst bei dem gewünschten Partnerprogramm. Ist die Zusage des Werbepartners erteilt worden, erhält man einen HTML-Code zum Eintrag in die Website oder E-Mail und das Geldverdienen kann beginnen. Es gibt eine Fülle von Anbietern und Möglichkeiten und es ist einfacher als viele denken.

Alle Anbieter haben eine Auszahlungsgrenze, die unterschiedlich hoch ist. Seriöse Partnerprogramme bieten eine detaillierte Statistik an.

Unterschieden werden bei den Partnerprogrammen die Verdienstverfahren, so gibt es „Pay per Click“, „Pay per Lead“ und „Pay per Sale“.

Bei „Pay per Click“ bekommt man sein Geld, wenn ein Besucher auf einen Werbelink geklickt hat. Im Gegensatz dazu müssen die Besucher sich bei „Pay per Lead“ entweder beim Werbepartner anmelden, an einem Gewinnspiel teilnehmen oder ein Formular ausfüllen. Bei dem „Pay per Sale“-Verfahren wird das Geld erst gutgeschrieben, wenn über den Werbelink ein Kauf getätigt wurde.

Am Einfachsten ist es sich bei einem Netzwerk für Partnerprogramme anzumelden. Hier variieren die Anbieter sehr stark. Von Unternehmen, die bereits seit über 10 Jahren erfolgreich am Markt sind und mehr als 1.600 Kunden im Portfolio haben, bis hin zu kleinen und neuen Anbietern ist alles zu haben.

Vorteile von Partnerprogrammen:
  • die Vielzahl der Anbieter
  • große Auswahl an Linkformen (Button, Banner, Text usw.)
  • gute und übersichtliche Statistiken
Nachteil von Partnerprogrammen:
  • Es ist schwer die Auszahlungsgrenze zu erreichen.
Wie kann man online Geld verdienen? Awin
Bildschirmfoto von Awin

Einfach mal bei Awin, Belboon oder Superclix vorbeischauen.

Startseiten

Eine Möglichkeit des Geldverdienens im Internet ohne eigene Website sind bezahlte Startseiten. Die Anbieter bezahlen dafür, dass deren Startseite im Browser aufgerufen wird. Zwar kann man bei dieser Methode nicht reich werden, aber bekanntlich macht Kleinvieh auch Mist. Bei einigen Betreibern erhält man sogar noch zusätzlich Geld durch Klicks auf Werbebanner oder Paidlinks. Auch hier gilt, je mehr aktive Referals (geworbene Mitglieder) ich habe, desto größer wird mein Verdienst.

Wie funktionieren bezahlte Startseiten?

Zunächst meldet man sich bei einem Anbieter an. In seinem Mitgliedskonto erhält man den Link zu seiner bezahlten Startseite. Diesen Link gibt man in seinem Browser als Startseite ein. Ruft man die Startseite nun im Browser auf, erhält man für jeden Aufruf einen geringen Betrag in seinem Konto gutgeschrieben.

Vorteil von bezahlten Startseiten:
  • Verdienst ohne eigene Website zu realisieren
Nachteil von bezahlten Startseiten:
  • Die Auszahlungsgrenze erreicht man ohne Referals nur schwer.
Wie kann man online Geld verdienen? Klamm
Bildschirmfoto von Klamm

Empfehlenswert ist eine Anmeldung bei dem größten Startportal Klamm*. Über 370.000 Mitglieder können sich nicht alle irren.

Textlinks vermarkten

Diese Möglichkeit steht zur Verfügung, wenn man eine eigene Website betreibt. Hier geht es nicht darum Kunden für die Partner zu werben, sondern Bereiche der eigenen Website für Textlinks zur Verfügung zu stellen. Das ermöglicht Seitenbetreibern eine stabile Einnahmequelle. Zwar lohnt es sich erst, wenn die eigene Website eine gewisse Domainautorität erreicht hat, aber auch geringer eingestufte Seiten können hier schon etwas Geld verdienen.

Wie funktioniert die Vermarktung von Textlinks?

Zunächst muss man sich bei einem Anbieter anmelden. Im Anschluss einfach die Werbeflächen der eigenen Internetpräsenz als Angebot einstellen. Sollte eine Buchung der Werbefläche eingehen, muss man lediglich den Textlink in seine Website einbauen, fertig.

Vorteile von Textlinks:
  • Sehr gutes Aufwand-/Verdienstverhältnis
  • Einfache Integration auf der Website
  • Stabile Einnahmen
Nachteil von Textlinks:
  • Funktioniert nur mit Website
Wie kann man online Geld verdienen? SeedingUp
Bildschirmfoto von SeedingUp

Als Beispiele möchte ich hier Backlinkseller und SeedingUp nennen.

Umfragen

Der Markt der bezahlten Umfragen boomt bereits seit Jahren. Als Anfang 2001 die New Economy-Blase platzte, war auch der Markt des Geldverdienens im Internet akut betroffen. Unter anderem hatten die Meinungsforschungsinstitute heftig darunter zu leiden. Nur die renommiertesten Unternehmen haben sich bis heute durchgesetzt und dort kann man auch noch etwas Geld verdienen.

Wie kann man mit Umfragen Geld verdienen?

Das Prinzip ist recht simpel. Nachdem man sich bei einem Anbieter registriert hat, beantwortet man zunächst diverse Fragen zu den eigenen Interessen. Über diese Information treffen die Meinungsforschungsinstitute eine gewisse Vorauswahl beim Versand der Online-Umfragen. Für jeden ausgefüllten Fragebogen erhält der User im Normalfall Punkte gutgeschrieben, die ab einer bestimmten Summe gegen Gutscheine bei diversen Shopping-Portalen eingelöst werden können. Einige wenige Anbieter zahlen auch Bargeld aus. Zusätzlich kann man Geld mit dem Anwerben von Freunden verdienen.

Vorteil von bezahlten Umfragen:
  • Verdienst ohne eigene Website zu realisieren
Nachteil von bezahlten Umfragen:
  • Die Auszahlungsgrenze ist meistens erst nach Monaten zu erreichen
Wie kann man online Geld verdienen? TrendScan
Bildschirmfoto von TrensScan

Als Beispiele möchte ich hier Meinungsplatz, Norstatpanel, TrendScan sowie YouGov* nennen.

Vorstellung seriöser Anbieter

Bezahlte Artikel

VG Wort

Bezahlte Startseite

Klamm

Bezahlte Umfragen

TrendScan
YouGov

Bezahlte Werbeplätze

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Worauf sollte man bei Anbietern achten?

Beleuchten möchte ich noch die wesentlichen Punkte, auf die man bei den zahlreichen Anbietern achten sollte, und wie man es vermeidet, auf unseriöse Angebote hereinzufallen.

Tipp 1: Ist ein Impressum vorhanden?

Laut dem Telemediengesetz haben Betreiber von Internetpräsenzen, die geschäftsmäßig bzw. kommerziell betrieben werden, eine spezielle Informationspflicht einzuhalten. Das wird für eine geschäftsmäßige Website im § 5 (Allgemeine Informationspflichten) geregelt und für kommerzielle Websites im § 6 (Besondere Informationspflichten).

Wer also dem Benutzer suggeriert, dass er mit einer Anmeldung auf seinem tollen Portal so richtig viel Geld verdienen kann, der hegt einen kommerziellen Hintergedanken. Entsprechend muss der Anbieter auch ein Impressum haben. Das heißt im Umkehrschluss für mich, dass ein Anbieter ohne Impressum bereits unprofessionell arbeitet und somit auch nicht viel Seriosität dahinterstecken kann.

Tipp 2: Wie sieht die Website aus?

Auch diesen Punkt sollte man beachten. Natürlich ist nicht jeder Unternehmer auch ein Webdesigner, der super Internetseiten erstellen kann. Aber wenn ich eine gute und seriöse Verdienstmöglichkeit habe, dann kann ich doch wohl auch ein paar Euro in ein professionelles Aussehen meines Internetauftrittes stecken, oder?

Tipp 3: Wird mit einem großen Verdienst geworben?

Wer kennt die Internetseiten nicht, die einem auf der Startseite bereits einen großen Verdienst versprechen? Frei nach dem Motto: mein Haus, mein Auto, mein Boot – das kann alles mit uns erreicht werden! Häufig werben solche dubiosen Anbieter auch mit Bildern von smarten und erfolgreichen Menschen, die vor einer schicken Villa stehen. Glauben wir solchen Versprechungen wirklich?

Tipp 4: Wird mit einer großen Downline (Referalbaum) geworben?

Anbieter, die mit einer großen Downline werben und dem Besucher vorgaukeln, dass man dadurch viel Geld verdienen kann, sind unseriös. Bei Tixuma (den verlinke ich extra nicht!) wird in den FAQs (Frequently Asked Questions = Antworten auf häufige Fragen) damit geworben, dass man in der 9. Ebene durch 19.683 Referals insgesamt 787,32 Euro verdienen kann. Wie glaubwürdig ist das denn?

Das Startportal von Lukas Klamm* z.B. hat eine ganz professionell aufgebaute Website, wirbt ohne Downline und hat zurzeit fast 400.000 Mitglieder, die bei ihm Geld verdienen können. Dort kann man seit über 20 Jahren im Internet Geld verdienen und es werden täglich mehr Mitglieder. Es gibt nicht viele Anbieter, die solche Erfolge vorweisen können.

Tipp 5: Suchmaschine fragen

Wenn man auf einen Anbieter trifft und dabei unsicher ist, ob es sich hierbei um ein seriöses Angebot handelt, der sollte einfach bei der Suchmaschine seines Vertrauens vorbeischauen und selbst recherchieren. Bei der Suchanfrage einfach den betreffenden Anbieter in das Suchfeld eingeben und dadurch Informationen in Erfahrung bringen, die die Fragezeichen auszumerzen helfen. Dabei ruhig ein paar Seiten weiter in die Tiefe gehen. Auf den ersten Ergebnisseiten werden nicht unbedingt die schlechten Nachrichten über diesen Anbieter zu sehen sein.

Tipp 6: Nicht testen!

Gerade die Adressensammler versprechen meistens die größten Verdienste. Bei einer Testanmeldung und der Beantwortung der Profildaten ist es meistens schon zu spät. Adressensammler haben hier bereits die wichtigsten Daten abgegriffen. Zunächst den Anbieter anhand der vorhergehenden Tipps überprüfen, bevor man sich anmeldet.

Fazit

Im Internet gehen viele Nutzer den Versprechungen der unseriösen Anbieter zu schnell auf den Leim. Also vorher lieber genau schauen, wem die persönlichen Daten anvertraut werden.

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